Volles Haus
Egal ob eingeladen oder auch nicht, Gäste verursachen immer eine bedeutende Unordnung im Alltag. Na ja, der Gast ist doch König. Wenn es sich um einen mehrtägigen Besuch der Familie handelt, der sich in die Länge zieht, ist es aber die höchste Zeit, gewisse Standards zu setzen.
Eine Warteliste fürs Badezimmer morgens, das Prinzip des sich selbst füllenden Kühlschranks (wer ihn entleert, ergänzt Vorräte), die Frage der Hierarchie, wenn es sich um die Fernbedienung handelt – das sind Sachen, die man unbedingt regeln sollte, je früher, desto besser. Darüber hinaus lässt es sich nicht immer wieder beim Chef die Verlängerung des Urlaubs um einen Tag beantragen. Daraus könnte ein sehr langer, aber unbezahlter Urlaub werden. Den Gästen sollte man also gewisse Freiheit lassen: ihr eigener Schlüssel, ihr eigener Stadtplan und… ihr eigenes Verkehrsmittel. Das kann aber ein Problem sein.
Die Schwiegermutter kann zwar mit dem Bus ins Stadtzentrum fahren und dem Neffen kann man ein Fahrrad leihen, aber in längerer Perspektive bewahren sich solche Lösungen nicht. Es wäre vielleicht sinnvoll, sich für einen Mietwagen zu entscheiden. Diese Idee zu verwirklichen muss nicht unbedingt teuer sein – es reicht aus, sich gut umzusehen: Freunde fragen, Telefonbuch durchblättern oder eine Preisvergleichsmaschine, z.B. im Internet, der Autoverleihe nutzen. Das nützliche Werkzeug hilft bei der Suche nach dem günstigsten Angebot. Es reicht, in eine beliebigen Internetsuchmaschine z.B. „Autovermietung Warszawa“ oder „Preisvergleich der Autoverleihe in Berlin“ einzutragen und Familienfrieden ist gewährleistet. Das einzige Risiko, das man berücksichtigen muss, ist der Widerwille der Gäste gegen Verlassen unseres Hauses.